In Deutschland schreibt der Staat einem Dachbox-Nutzer in keinster Weise vor, wie schnell er fahren darf. Es gibt also keine Geschwindigkeitsbegrenzung! Was sich ersteinmal für den Autofreak in uns super anhört, sollte man aber mit Vorsicht genießen. Klar – man kann mit 200 Sachen mit einer Dachbox auf dem Auto über die Autobahn brettern, aber ob das zum einen billig und zum anderen angenehm ist, ist eine ganz andere Frage.

Kein Gesetz, aber Empfehlungen: 130 bis 160 km/h

Erkundigt man sich bei den Herstellern von Dachboxen nach Limits, so wird auf 130 km/h – 160 km/h verwiesen. Diese Geschwindigkeiten stellen grade noch so bei vielen Dachboxen ein Limit dar, bei dem der Benzinverbrauch nicht extrem stark ansteigt und bei dem man die Geräusche zwar wahrnimmt, aber sich noch halbwegs normal unterhalten kann!

Benzinverbrauch und Geräuschkulisse

Zwei wichtige Punkte sind der Benzinverbrauch und die Geräuschkulisse während der Fahrt. Klar sollte jedem sein, dass mehr Gewicht auf dem Auto dafür sorgt, dass man mehr Arbeit verrichten muss, um das Auto zu bewegen. Übersetzt heißt das, dass man einfach mehr Benzin verbraucht. Etwa 2-3 Liter pro 100 Kilometer sind nicht ungewöhnlich – natürlich immer abhängig von der eigenen Fahrweise!

Ein anderer Punkt sind die Geräusche, die eine Dachbox produziert, während man sehr schnell fährt. Das wiederum hängt mit der Aerodynamik solcher Dachboxen zusammen. Diese ist leider oft nicht so gut, vor allem bei billigen Dachboxen, darf man keine wissenschaftlichen Wunder bei der Aerodynamik erwarten. Der Wind sorgt dann für teilweise hohen Lärm. Unterhaltungen im Auto kann man da schnell vergessen!

Lösung: aerodynamische Dachboxen

Auch Dachboxen werden immer wieder weiterentwickelt. Forscher untersuchen die Luftströme in Windkanälen und können so das Design von Dachboxen in Richtung optimaler Aerodynamik verbessern. Hierbei werden die Wiederstandsbeiwerte durch ausgeklügelte Form verbessert. Leider kosten solche Dachboxen mehrere Hundert bis teilweise tausend Euro – an der Stelle sei auf den Hersteller Thule verwiesen. In der Sidebar unserer Seite findet man weitere Artikel. Interessant in dem Zusammenhang ist die Geschichte von Dachboxen – die ersten wahren alles andere als gut designed und würden heute enormen Mehrverbrauch produzieren.